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Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Island einer der vielen Wasserfälle - Skogafoss
Island einer der vielen Wasserfälle – Skogafoss // Bild tomas1111 123rf.com

Möchtet ihr Island besuchen und einen Urlaub hier verbringen? Wann ist die beste Einreisezeit für Island? Wie sind die Jahreszeiten in Island? Wie ist das isländische Wetter? Was sollte man vor der Abreise wissen? Was sollte man unbedingt mitnehmen? Wann kann man wunderschöne Papageientaucher sehen, wann sieht man die Aurora Borealis und wann die Sonne niemals untergeht? Welches Gepäck soll ich mitnehmen? Dies sind einige typische Fragen, die sich alle Island-Besucher stellen, und die Antwort darauf ist nicht einfach. Island ist ein Land, das in Bezug auf Natur sehr unterschiedlich sein kann, das betrifft vor allem das Wetter ist einzigartig. Und so ist es hier auf Island. Das Wetter ist sehr wählerisch und wechselhaft. Das sollte man unbedingt bedenken und beachten, bevor man Island besucht.

Das Klima und Wetter auf Island

Es gibt vier Jahreszeiten auf Island (einige Quellen geben nur Sommer und Winter an), manchmal ist es schwierig, den Unterschied zu bemerken, da das Wetter sich ständig ändert, was das bekannte Sprichwort widerspiegelt: “Wenn Sie in Island sind und das Wetter nicht gefällt, warten Sie 5 Minuten.” Es ist wichtig zu wissen, dass auf Island aufgrund der Nähe zum Nordpol die Länge des Tages je nach Jahreszeit erheblich variiert. In der Hauptstadt Reykjavik beispielsweise geht die Sonne Anfang Januar gegen 11.30 Uhr und Anfang Juli um 15.00 Uhr (Sonnenuntergang: 16.00 Uhr bzw. 24.00 Uhr) auf, und weiter nördlich sind die Unterschiede noch größer.

Island hat tatsächlich ein viel milderes Klima als der Name vermuten lässt (Eisland). Das isländische Klima mildert zum Teil die Auswirkungen des Golftroms (Golfstrom), der entlang des westlichen und südlichen Teils Islands fließt und sogar Wärme aus der Karibik bringt! Leider bedeutet dies auch, dass milde atlantische Luft mit kalter arktischer Luft aus dem Norden vermischt wird, was zu plötzlichen und häufigen Wetterwechseln führt. Allerdings muss man zugeben, dass es auf Island auch im Sommer nicht heiß ist (zwischen Juni und August beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur 12°C – 15°C, obwohl es nachts Schwankungen von 5°C – 25°C gibt!) 5°C), und der Wind weht das ganze Jahr hindurch (im Winter viel stärker). Wenn man die Insel in den kühleren Monaten besuchen möchte, liegt die durchschnittliche Wintertemperatur bei etwa 0°C.
Für diejenigen, die Urlaub in warmen Klimazonen mögen, empfehlen wir Portugal, Albanien, Griechenland oder Afrika, und eine Reise nach Island ist mehr als nur ein Urlaub.

Touristische Saison auf Island:

Die Hauptsaison ist auf Island von Juni bis August die Zwischensaison: vom Mai (trockenster Monat) und September und die Nebensaison: zwischen Oktober und April

Beste Reisezeit Island

Man kann im Prinzip zu jeder Jahreszeit nach Island kommen. Es lohnt sich jedoch zu überlegen, welches unser Hauptreiseziel sein wird, und die Zeit in dieser Hinsicht zu wählen. Es ist erwähnenswert, dass Island im Winter und Island im Sommer zwei verschiedene Inseln sind.

Sommer, Blumen, Natur und Papageientaucher

Wenn man sich für Sommer auf Island entscheidet, steht euch die ganze Insel offen (Straßen sind befahrbar, Verkaufsstellen sind geöffnet), und weiße Nächte sorgen für zusätzliche Energie. Wenn man auch noch wandern möchte (z. B. auf dem Gletscher), engen Kontakt zu Vulkanen haben will, mit der Natur kommunizieren, Blumen bewundern oder Wale oder schöne Vögel sehen möchte (z. B. Papageientaucher auf der Klippe Látrabjarg sehen), wählt den Sommer (Juni, Juli). Es ist auch ein guter Zeitpunkt für Radtouren und Autofahrten. Dann ist nicht nur die Landstraße Nr. 1 befahrbar, sondern auch die Straßen, die tief in die Insel hineinführen (z. B. Landmannalaugur). Wichtiger Hinweis für alle Fahrer in Island: Autofahren auf Island

Skifahren, Snowboarden, Erkunden von Eishöhlen und Nordlicht

Wie man sich denken kann, versinkt ganz Island im Winter in Weiß,
aber achtet auf das tückische Wetter. Der Winter ist die richtige Zeit für Motorschlittenfahrten, Skifahren oder Snowboarden, Erkunden von Eishöhlen oder Bewundern von Robben in der Jokulsarlon-Eislagune.
Der eigentliche Magnet dieser Zeit ist jedoch die Möglichkeit,
das Nordlicht mit eigenen Augen zu sehen. Der Winter ist eine weniger überfüllte Zeit mit weniger Touristen, kleineren Warteschlangen und niedrigeren Preisen, was für viele ein großer Vorteil sein kann.

Gletschertouren

Wenn Gletschertouren unser Ziel sind, ist es am besten, Ende April oder in der zweiten Oktoberhälfte zu fahren (Eis ist hart und das Auftreten von Spalten ist am unwahrscheinlichsten). Natürlich ist Island ein Land der heißen Bäder in geothermischen Quellen (die bekannteste Blaue Lagune in der Nähe von Reykjavik) – in dieser Hinsicht spielt die Expeditionszeit keine Rolle (außer im Landesinneren).

Kostenfaktor – wann ist die güntigste Zeit Island zu besuchen?

Die beliebteste Sommerperiode ist fast doppelt so teuer wie die anderen Monate, und dennoch ist es zu diesem Zeitpunkt nicht einfach, Hotels und Ferienhäuser auf Island günstig zu buchen (es ist am besten, frühzeitig zu handeln). Der günstigste Monat ist der Februar. Wenn wir einen Kompromiss eingehen wollen, gehen wir in den September, die Preise werden niedriger sein und das Wetter ist immer noch recht gut.

Richtige Kleidung mitnehmen

Was müssen wir unbedingt mitbringen, um nicht überrascht zu werden?
Badeanzug und Handtuch – das Baden in heißen Badebereichen dürfen wir nicht verpassen warme und winddichte Kleidung mitnehmen. Wenn man einen warmen Pullover vergessen hat, ist dies die perfekte Gelegenheit, einen unglaublich warmen, luftigen, dicken und “beißenden” isländischen Pullover zu kaufen (am besten ein langärmliges Hemd darunter tragen).
Lopapeys-Pullover sind 100% natürlich, warm und wasserdicht. Dazu kommen noch Hose und Regenjacke, Bequeme und solide Trekking- und Sportschuhe warme Wollmütze, Thermounterwäsche, Wollsocken und Handschuhe sind nützlich nicht verkehrt, wenn man Wale beobachten oder reiten möchte (auch im Sommer). Man sollte vielleicht mal einen leichten Regenmantel auch mit einpacken.

Wenn wir durch Island reisen, lohnt es sich, nach Zwiebelprinzip anzuziehen.

Was noch mitnehmen?

Eine Kamera sollte man immer dabei haben (aus gutem Grund wurden hier Szenen für “Game of Thrones” oder Abenteuer 007 gedreht)
einen Plastikbeutel mit Reißverschluss für Lebensmittel und andere Kleinigkeiten, eine leere Trinkflasche (Leitungswasser ist trinkbar und gehört zu den saubersten der Welt), eine Taschenlampe, kleinen Rucksack,
Sonnenbrille und eine Karte

Nachrichten und aktuelle Wetterberichte im Internet beachten

Nachrichten im Internet (aktuelles Wetter und Warnungen, Straßenzustand und Passierbarkeit, Nordlichter)
de.vedur.is/- Offizielle Website des Instituts für Meteorologie – aktuelle Wettervorhersage und Warnungen (in englischer Sprache)
www.road.is/travel-info/road-conditions-and-weather/ – Die isländische Straßen- und Küstenverwaltung / Straßenverhältnisse und Wetter – hier auf der Karte überprüfen wir die aktuellen Informationen über den Zustand der Straßen (Passierbarkeit, Schwierigkeiten) (auf Englisch)
www.northernlightsiceland.com/northern-lights-forecast/ oder www.aurora-service.eu/aurora-forecast/- aurora borealis (aurora borealis) Prognose (in englischer Sprache)
http://www.snow-forecast.com/maps/dynamic/iceland – Live-Schneevorhersagekarte für Skifahrer und Snowboarder (Wetter und Skibedingungen) (in englischer Sprache)

Fazit

Für die erste Reise empfehlen wir die Sommerperiode (von Juni bis August oder September – niedrigere Preise) – dann ist Island angenehm und freundlich. Dann ist man sicher, dass man überall ankommen wird, der Tag ist sehr lang und man kann übrigens an zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und Festivals teilnehmen. Viel Spaß bei eure ersten Island Urlaub. Schreibt doch mal einen Reisebericht und wie es euch in Island gefallen hat.

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